Seit jeher sind unsere beiden Länder - Österreich und Tschechien -  durch eine sehr wichtige nordsüdliche Reise- und besondere Handelsachse zwischen Moldau, Maltsch und Donau miteinander verbunden. Bereits im Mittelalter mussten hier häufig ganze Heere durch den Grenzwald ziehen. Die Ware wurde dabei in großem Ausmaß von Kaufleuten oder Fuhrmännern transportiert. Die Hauptwege sowie weniger bedeutende Steige wurden auch von Pilgern in Anspruch genommen und von Schmugglern, Räubern sowie kleinen Wegelagerern genutzt.

 

Vor allem zahlreiche Kaufleute reisten oft von der Donau nach Norden an die Maltsch, weiter entlang der Moldau ins Herz Europas und umgekehrt von Böhmen an die Donau und weiter nach Süden.

 

Machen Sie sich deshalb mit uns auf den alten Burgen- und Schlösserweg, der wunderschöne Gebiete Südböhmens und Oberösterreichs verbindet, und erinnern wir uns unterwegs an Schicksale unserer Vorfahren und an die Vergangenheit, die uns immer als Nachbarn miteinander verknüpfte.

 

Mit dem Burgen- und Schlösserweg werden Velešín, Pořešín, Sokolčí, Louzek, Tichá, Freistadt, Dornach, Weinberg, Tannbach, Prandegg, Ruttenstein, Klingenberg, Kreuzen, Clam und Greinburg zusammen mit weiteren Kulturdenkmälern und Naturschönheiten zum wanderbaren Erlebnis. 

 

 

 

Fundstück

Oberösterreich im Mittelalter

Hier finden Sie interessante Infos zum Thema.



Der Almritter erzählt:

Als Mittelalter bezeichnet man die Epoche der europäischen Geschichte von ca. 500 n. Chr. (Ende der Antike) bis ca. 1500 n. Chr. (Beginn der Neuzeit). Der Begriff wurde von Humanisten des 15. und 16. Jahrhunderts (z.B. Erasmus von Rotterdam) geprägt.