Greinburg

1488 bewilligte Kaiser Friedrich III. den Brüdern Heinrich und Siegmund Prüschenk, Freiherrn von Stettenberg, ein Schloss zu errichten. Das Schloss in Grein sollte der Sicherung des Machlandes gegen feindliche Einfälle dienen. 1534 gelangte das Schloss in den Besitz des kaiserlichen Pfennigmeisters Johann Loeble. Seine Tochter vermählte sich mit Rudolf von Sprinzenstein, der 1621 das Schloss an den Grafen Leonhard Helfried von Meggau verkaufte. Über Graf Meggaus Tochter Anna kam Schloss Greinburg in den Besitz der Familie Dietrichstein. 1709 erwarb Franz Ferdinand Graf von Salburg das Schloss. Durch Erbschaft gelangte das Schloss 1810 an Josef Karl Fürst von Dietrichstein, der es 1817 an den Armeelieferanten Michael Fink verkaufte. 1823 erwarb Herzog Ernst I. von Sachsen-Coburg und Gotha Schloss und Herrschaft Greinburg. Ihn beerbten seine Söhne Ernst II. und Albert, Prinzgemahl der britischen Königin Victoria, so dass nach dem frühen Tod ihres Gemahls auch Queen Victoria Mitbesitzerin von Schloss Greinburg wurde. Heute befindet sich das Anwesen im Besitz der Nachkommen des vierten Sohnes von Victoria und Albert - Prinz Leopold, Duke of Albany. Derzeitiger Chef des Hauses ist Andreas Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha.